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Archive for the ‘Thai-Küche’ Category

Mit Resten von Brathähnchen oder anderem gegarten Hühnerfleisch kann man wunderbare Sachen anstellen. Eins davon ist ein original Thailändisches Gericht und heisst Larb, Laab oder Lap, mit der Schreibweise ist das ja immer so ne Sache. Verwendet man Huhn, nennt man es Larb Gai, mit Rindfleisch Larb Nüa. Man kann dafür auch gehacktes Fleisch in der Pfanne braten, ich finde es als Resteverwertung sehr praktisch.  Der Salat herrlich erfrischend, mit vielen Kräutern und Limettensaft und dabei auch ziemlich scharf. Die Mengenangaben sind etwas vage, man kann das je nach Geschmack variieren.

Larb Gai

Larb Gai

Zutaten:
1 gares Hühnchenbrustfilet (oder anderes Hühnchen-Fleisch)
2-3 Schalotten
1 Büschel Koriandergrün
2-3 Stängel Zitronengras (nur das weisse, dicke Ende)
1 Büschel Thai-Basilikum (evtl. Zitronenbasilikum, aber kein italiensches Basilikum)
einige Blätter frische Pfefferminze
1 Frühlingszwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Stück Galgant oder ersatzweise Ingwer
2-3 frische grüne Chilies
Saft einer Limette
1 TL original Thai-Fischsoße
evtl. Salz und Pfeffer zum abschmecken

Zubereitung:
Das Fleisch in sehr kleine Würfel schneiden, die Kräuter fein hacken, ebenso die Zwiebeln, das Zitronengras und den Galgant, sowie die Chilischoten. Mit dem Limettensaft und der Fischsoße marinieren. Auf einem Teller grünen Salat oder Blätter von zartem jungen Kohl anordnen und den Salat darauf anrichten.

Noch ein ganz simples Rezept:

Ananas-Hühnchensalat

Zutaten:
1 gares Hühnchenbrustfilet (oder anderes Hühnchen-Fleisch)
1 kleine Dose Ananas in Stücken (leicht gesüsst)
2 EL Majonaise
1 TL Currypulver (ausnahmsweise mal fertiges)
Salz und Pfeffer zum abschmecken.

Zubereitung:
Das Fleisch in Stücke schneiden, die ungefähr die Größe der Ananasstücke haben. Letztere abtropfen lassen. Beides in eine Schüssel geben. Die Majonaise mit dem Currypulver und Salz und Pfeffer verrühren, über den Salat geben, kalt stellen und etwas ziehen lassen.

Man kann den Salat ähnlich wie oben auf grünem Salat oder Eisbergsalat anrichten, und dazu Baguette reichen.  Man kann aber auch eine frische Ananas verwenden, diese halbieren und das Fleisch herausnehmen und den fertigen Salat dann in die Ananashälften füllen. Das ist sehr hübsch für ein kaltes Büffet.

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Thai Green Curry

… zum Einheizen an kalten Tagen

Auch wenn ich bald in Thailand bin und dort bestimmt noch rauhe Mengen von Green Curry vertilgen werde, ich hatte letzte Woche etwas gegrilltes Hühnerfleisch übrig und da konnte ich nicht widerstehen.

lobo_greencurry.jpgLobo, Hersteller von Thaiprodukten, schreibt auf der Firmenwebsite „Ironically, the westerners love Green Curry at first taste eventhough Thais recommend a milder one like Panang or Masaman. Green Curry Paste, which is made mainly from fresh green chilli, is the hottest of all Thai curries. Think „Green“ when you want an unforgettable fiery Thai curry.“

Das stimmt. Ich habs zum ersten mal auf dem Segelboot von Chass und Monica (begnadete Köchin!) gegessen, als wir mit den beiden von Langkawi nach Krabi gesegelt sind, und hab mich tatsächlich sofort dafür begeistert.
Vor allem mit Nudeln, ich finde, das schmeckt noch besser als mit Reis.

Egal, kommen wir zur Sache. Man braucht die Paste, entweder selbstgemacht oder aus dem Glas bzw. der Packung.

Bewährt hat sich die der besagten Firma Lobo, und man bekommt sie fast in jedem Asia Laden. Sie schmeckt wirklich völlig authentisch. Was man von anderen Produkten nicht immer behaupten kann.

Man kan sie aber auch selber machen, gesetzt den Fall, man bekommt alle Zutaten frisch.

grüne Chilieschoten eigener AnbauGreen Curry Paste

Trockene Zutaten:

1 EL Koriandersamen
2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 TL Salz

Frische Zutaten:

8 große grüne Chillieschoten
20 kleine Schalotten oder 10 kleine Zwiebeln
12 kleine Knoblauchzehen
1 Daumen frischer Galgant
100 g frisches Koriandergrün
6 Kaffir-Limettenblätter
3 Stängel Zitronengras, nur das weiße untere Teil
1 TL Limettenschale (abreiben)
2 EL Sesamöl
2 TL Garnelenpaste oder Fischsoße

Zubereitung:

Koriander und Kreuzkümmel trocken in der Pfanne rösten, bis sie duften. Die trockenen Bestandteile im Mörser fein zerreiben.

Die frischen Zutaten grob zerkleinern. Alles zusammmen in der Küchenmaschine mit dem Häckselaufsatz oder mit dem Stabmixer in einem engen Gefäß zu einer feinen Paste pürieren. Diese Paste hält sich in einem Glas im Kühlschrank über Wochen.

Green Curry mit Huhn

Zutaten:

1 TL Sesamöl
1 Gemüsezwiebel, in Scheibchen, diese halbieren
2 EL Green Curry Paste frisch oder
1 Pkg Lobo Fertig-Paste
2 Hühnerbrustfilets, in kleine Streifen geschnitten
1 kleine Dose grüne Bohnen oder 100g frische grüne Bohnen
1 kleine Zucchini, ebenfalls halbe Scheibchen
100 g frische Austernpilze (Champignons, Shitake), dito, Streifen
6 Kaffir-Limettenblätter
1 Dose Kokosmilch
frisches Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Öl, Currypaste und Zwiebeln in der Pfanne (Wok) erhitzen. Hühnerfleisch zugeben, ca. 1 Min unter ständigem Rühren sanft anbraten. Mit der Kokosmilch aufgiessen und  kleingeschnittenes Gemüse zugeben.

Hartgesottene behaupten, dass zuerst die Kokosmilch kommt, dann die Paste und dann erst der Rest. Ich machs halt so rum. Was man nicht macht, ist das Fleisch scharf anbraten wie bei uns, dann wirds nämlich hart.

Die Limettenblätter ganz lassen, sie werden vor dem Essen wieder entfernt.

Wenn die Konsistenz zu dick ist, mit etwas Wasser verdünnen. Die Bohnen aus der Dose können auch mit dem Aufguss verwendet werden. Alles solange köcheln lassen, bis Fleisch und Gemüse weich sind. Das dauert nicht lange, und darum nehm ich auch die Bohnen aus der Dose und geb die erst ganz am Schluss zu.

Bei Bedarf noch mit Sojasoße oder Fischsoße nachwürzen (sehr salzig!)

Das fertige Curry mit den gehackten Korianderblättern bestreuen.

Dazu gibts Reis oder Bandnudeln.  

Das Rezept kann man vielfältig variieren, statt Hühnchen kann man Fisch oder Tofu nehmen, statt der Pilze grüne Thai-Auberginen, die Zucchini kann man auch weglassen, das wichtigste ist die Paste und die Kokosmilch.

Guten Appetit – ไชโย chái yó

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