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Archive for the ‘Satire’ Category

Was ist das überhaupt für ein Unsinn! Ich bin’s ganz bestimmt nicht! Was ist das für eine Sprache? Das ist genauso dämlich wie „Ich kann Kanzler“… Die Frage ist, kannst du auch deutsch?

Aber zurück zum Thema. Wie ich jetzt darauf komme? Man liest-hört-sieht ja ständig etwas über den alten Herrn im altmodischen, aber um so teureren Gewand, Obama besucht ihn dieser Tage – warum nur, der ist doch jetzt schon heilig gesprochen – in den Kabarett-Videos geht es immer auch ein bisschen mehr oder weniger um die Kirche, also wenn wir schon dabei sind, diesen hier bitte noch!

Hagen Rether lässt es, wenn auch mit sanfter Stimme, schon ganz gut krachen… Manchmal hat er wirklich recht, eigentlich sogar ziemlich oft.
(Viel mehr von ihm auf YouTube)

Ja, und ich habe mir schon immer gedacht, dem Ratzinger würden 2 kleine Hörnchen am Kopf nicht schlecht stehen, bei dem Gesicht! Photoshop würde es möglich machen. Ist das eigentlich offiziell verboten? Dem Papst Hörner aufzusetzen? Ich bin erst mal vorsichtig…

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Ich werde eine neue Kategorie einführen, denn das was mir hier in letzter Zeit so alles im Tagsurfer entgegenspringt ist doch manchmal äusserst bemerkenswert… Unter dem Stichwort „Katze“ und auch unter „Kochen“ (das Rezept für „Chili con carne“ ist einfach unglaublich, vor allem für die Katze, vermute ich mal)  bekomme ich in letzter Zeit die überaus interessanten Aussagen dieser Bloggerin zu lesen:

Born to be Pressepfarrerin

Ist es denn zu fassen! Und ist es eventuell auch Katzen erlaubt, aus der Kirche auszutreten

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Noch einer, der mir ganz gut gefällt, also nicht er, sondern seine Rede, ist Pispers. Ein kleines Beispiel in zwei Teilen, so lange YT mitspielt:


Obwohl ich mich manchmal auch frage, wie denn die Leute, die solcherlei Sozialkritik machen, die mit dem Finger deutlich drauf zeigen, was hier los ist, damit umgehen, dass in ihrem Publikum genau die sitzen, die das nicht betrifft. Denn die „Einkommensschwachen“ oder „Bildungsfernen“ könnten oder würden sich eine Abendkarte für 30 Euro nicht leisten. Machen die sich Gedanken drüber? Oder ist es egal, geht es letztendlich auch dabei nur ums Geldverdienen?

Was mich erschreckt sind die Kommentare auf YT, die mir deutlicher als gefürchtet den Bildungsstand der Nation zeigen:

Mindbender05 (vor 1 Woche)
Manche Leute kommen anscheinend aus der Vorschuldenke „Der ist aber besser weil ich den besser finden tu“ niemals hinaus.

cptkimme (vor 1 Woche)
provokation ist alles, jungs. ich dachte, leute, die mit pispers lachen können, verstehen, was ich sagen will.
kopf zu, mund auf.

PhantomBlue79 (vor 2 Wochen)
Zyniker sind erst mal Menschen, die Hinter die Fassade schauen und kritisch die moralische Vorstellungen und angenehme Gewohnheiten anderer betrachten. Es gibt verschiedene Arten von Zynikern. Konstruktive – die aufzeigen was ihrer Meinung nach nicht optimal läuft kann man kritisch oder ironisch präsentieren und die Pessimistien und Feindseligen: die grundsätzlich alles Schlecht machen was andere sagen oder tun. Pispers gehört jedenfalls zu der ersten Gruppe.

unbekannt1991 (vor 1 Woche)
Antworten falsch. Ein Zyniker ist jemand, der die Welt aus einer materialistischen, antimoralistischen Sicht Perspektive sieht. Dies gilt als Legitimation für sein skrupelloses Handeln. Rationale Überlegungen mischen sich mit einem einseitigen, radikalen Menschenbild. Zynismus als Stilmittel ist jedoch ein Unterschied: Dieser Stil besteht scharfem, sich makaberen Vergleichen bedienenden Spott, bissig, pessimistisch und scheinbar (!) nihilistisch.

Mindbender05 (vor 1 Woche)
Entschuldigung, aber ich habe selten so einen komprimierten Quatsch gelesen.
Merke, Fremdwörter aneinanderreihen muss nicht unbedingt einen Sinn ergeben.

unbekannt1991
Antworten 1: das sind alles keine Fremdwörter, sondern Fachbegriffe.
2: wenn du mit Wörtern wie Skrupel, makaber, pessimistisch u.ä. Probleme hast, dann ist das bedauerlich
3. das ist ein abstraktes Thema, also kann ich keine Sprache für Minderbemittelte verwenden, wie du es wünschst
4. es ergibt einen Sinn

Ich hoffe, ich habe diesmal nicht zu viele „Fremdwörter“ verwendet.

p.s.: mir ist ein Fehler unterlaufen (2.Zeile). Das passiert, da habe ich wohl nicht überflogen. Entschuldigung.

Schon interessant. Solche Kommentare und noch viel schlimmere finden sich überall, wo man welche hinterlassen kann. Auch das gibt mir zu denken…

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Bööse…

Kennt ihr Serdar Somuncu? Nein? Dann wirds aber Zeit! Das ganze Drama mit dem Sound am Computer hat sich gestern ja eigentlich desswegen entwickelt. Ich wolllte auf You Tube ein paar Videos von ihm suchen und habe dann festgestellt, dass der Ton weg ist… Nun haben wir ihn also wieder. Den Ton und den Serdar. Richtig ordinär und laut mit seiner „Hatenight Show“, gut anzuhören, wenn man selber vor Wut gerade platzen könnte!

Noch besser allerdings finde ich seine Hitler-Satire. Eine kleine Kostprobe, ich hoffe, dass das Video wenigstens ein paar Tage lang läuft, bevor ich wieder die bekannte Meldung bekomme: Dieses Video ist nicht mehr erreichbar weil blablaablaaa….
(Vieleicht sollte ich aber lieber den wieder vorhandenen Ton leiser stellen oder das Fenster zumachen, was sollen denn die Nachbarn denken? Wenn hier das Unwort „Hitler“ aus dem Raum dringt! Naja, was sie wollen…) Jedenfalls ist „Hitler Kebab“ ausserordentlich hörenswert!

Das hat es schon lange mal gebraucht, in diesem unserem Lande, dass man sich nicht, vor lauter falscher Betroffenheit, betreten, verlegen und geniert vom Thema distanziert, sondern endlich mal traut, laut rauszulachen bei dem wirklich urkomischen „HUCH!!!  Hol die Fahnen, er ist wieder da!“. Das ist witzig und darf es auch sein!

Ich war nicht dabei, meine Eltern auch nicht, und dann frag mal bitte einen Amerikaner, ob er sich heute noch schuldig fühlt, dass seine UrUrUrGrosseltern womöglich Indianer massakriert haben.  Der wird dir was ganz anderes zeigen als ein Schuldgefühl – den Vogel vieleicht oder den Stinkefinger. Sonst sind sie ja, in jeglicher und oft sehr fragwürdiger Hinsicht, auch unser großes Vorbild, die Amerikaner. Können wir vieleicht auch einen schwarzen – entschuldigung – farbigen Präsidenten haben? Ich sage damit definitiv nicht, dass das, was da vorgegangen ist, damals, irgendwie entschuldbar wäre, aber ich will damit sagen, dass ich es nicht einsehe, dass sich ein „Volk“ – jaja, schon wieder so ein Begriff! Auf der ganzen Welt darf ein Volk sich als solches bezeichnen, wir aber nicht, denn dann sind wir gleich wieder Nazis – also vielleicht besser eine Nation? auch nicht gut, das Wort „national“ hat ja auch so einen braunen Geruch an sich, also was sind wir hier eigentlich? – über Generationen hinweg schuldig fühlen muss. Und allein, dass ich dieses Thema jetzt gerade so ausschlachte, zeigt mir schon wieder, dass auch ich immer noch nicht ganz frei bin von dieser Befangenheit.

Interessant übrigens auch die Frage, was sich in meinem Blog tut, wenn ich das Unwort als Schlagwort hinzufüge. Warten wirs ab. Ein Experiment nach meinem Geschmack. (Ich könnte es im Prinzip noch überbieten, indem ich die Meinung des japanischen Freundes aus Penang wiedergeben würde, aber das lass ich jetzt vorerst mal.)

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Engel fliegen einsam…

Ich habe mir ja schon immer, von Anfang an, als dieser Titel ein Hit wurde, über die Aussagekraft des Textes Gedanken gemacht… Oder mich, gelinde gesagt, ein bisschen gewundert. Auch schon wieder ein paar Jährchen her. Und das Wundern stellt sich grundsätzlich bei den meisten Songs der Dame aus Österreich ein, die so furchtbar angestrengt Hochdeutsch singt – oder es zumindest verzweifelt versucht – dass ihre a`s extrem nach e`s klingen.  

Jetzt hat es endlich mal einer gesagt!  Ich habe so gelacht, als ich letztens im Radio eine Parodie darauf hörte. Oder, es ist eher komplizierter. Da gibt es bei BR3 einen Moderator, den ich aufgrund einer spektakulären Namensähnlichkeit anfangs immer sofort ausgeschaltet habe, wenn er auf Sendung ging. Inzwischen kann ich es einigermassen ertragen. Herr M.,  nun ja, hat mich überzeugt.  Ich kann ihn und seinen Namen also anhören und dabei lachen. Da habe ich im Rahmen eines Zuhörerrätsels in seiner Sendung dann zum einen die geniale Meinung zu diesem Text und zum anderen von einem Kabarettisten, oder Comedian, wie auch immer, gehört. Er heisst Nils Heinrich (möglicherweise einer, von dem ich mehr hören will), und ich hoffe, ich finde dieses Stückchen von ihm irgendwann demnächst auf YouTube oder sonstwo im Netz. Es stand allerdings ähnlich auch schon in der „Titanic“:

Wohl nur einer Österreicherin ist es möglich, mit solch einem Nachnamen in Deutschland große Erfolge zu feiern. Einer Ihrer jüngsten Hits ist das schöne
Lied »Engel fliegen einsam«. Darin heißt es, wir zitieren: »Weißt du, wie die Dichter dichten? Hast du je einen gesehen? Dichter dichten einsam.« So weit, so (nicht ganz) dicht. »Weißt du, wie die Maler malen? Hast du je einen gesehen? Maler malen einsam!« Auch wieder wahr. Und dann kommt schon der Refrain: »Weißt du, wie die Engel fliegen? Hast du je einen gesehen? Engel fliegen einsam!«

Ja, so was wird gekauft. Deshalb schenken wir Ihnen, Frau S., noch
drei Strophen für Ihr Lied: »Weißt du, wie die Klempner klempnern? Hast du je einen gesehen? Klempner klempern einsam!« »Weißt du, wie der 1&1-DSL-Mann DSL installiert? Hast du je einen gesehen?« Und: »Weißt du, wie die Melker melken? Hast du je einen gesehen? Melker melken…«, na ja, und so weiter.

Quelle: Titanic

 

Vor allem erstaunlich war ja die Quintessenz aller dieser einsamen Werkler, nämlich: „Du und ich gemeinsam“.

Aber vielleicht habe ich es auch nur nicht verstanden. 

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Obwohl, das ist ja Schnee von gestern. Das neue Programm heisst „Glücksbringer“, das klingt harmloser, ist aber bestimmt auch klasse! Großes Fragezeichen? Die Rede ist von Dr. Eckart von Hirschhausen. Ein Arzt und Kabarettist, den ich ebenso sehr schätze wie Dieter Nuhr. Sein letztes Buch, mit oben besagtem Titel „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ habe ich mit dem größten Vergnügen gelesen, stellenweise zum Schreien komisch und doch irgendwie wissenschaftlich fundiert. Ok. zum Teil. Genauso wie Nuhr ist Hirschhausen ein Mann des etwas subtileren Scherzes, nicht so dieser krachende „Deppenhumor“, man muss schon auch etwas nachdenken beim Zuhören.

Vorhin kam im Radio ein Interview mit ihm, und das hat mich auf die gute Idee gebracht, ich sollte doch mal versuchen, jeden Tag einen Artikel zu schreiben, der zum Lachen anregt. Mich und andere. Eigentlich wollte ich mir das Buch für den Abend noch mal vornehmen, aber dann kam mir die noch bessere Idee, mal zu gucken, ob das neue Programm schon im YouTube ist. Es ist! Der Abend ist gerettet. Einfach durchzappen, da sind ganz viele! Viel Spaß allerseits!

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Doofe Yetis, Sensenmann, Ausserirdische, durchgeknallte Erfinder, selbstmörderische Lemminge, Hypnosepapageien, Entenproktologen, ein Mann, der in der Wand wohnt und und und..

Die geniale Webseite, die man stundenlang durchblättern kann: NICHT LUSTIG von Joscha Sauer.

 
www.nicht-lustig.de

 

P.S. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt auf der unten erwähnten Schwarz-Liste. Im wahrsten Sinne des Wortes arschkalte Toilettensitze… Das ist nämlich im Moment auch garnicht lustig, bei der Frequenz.

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