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Archive for the ‘Katze’ Category

Meine Katze macht schon allerlei mit, mit mir! Gestern muss ein wahrlich harter Tag für sie gewesen sein…

Wer jemals mein Häuschen betreten hat – und das sind nach wie vor wenige – weiss, dass es bei mir ein bisschen chaotisch zugehen kann. Ich nenne das Improvisieren. Aufgrund der heftigen Fliegen- und Mückenplage der letzten Wochen habe ich beschlossen, zumindest gegen erstere, die natürlich massenhaft aus dem benachbarten Kuhstall den Weg in meine Küche finden, wo es immer lecker Essen gibt und Katzenfutter sowieso, eine dieser ekelhaften Klebestrippen aufzuhängen,  ekelhaft vor allem, wenn sie ihren Zweck erfüllen und voller Fliegen hängen. Erinnert mich immer an einen Comicstrip, in dem ein Patient auf dem Zahnarztstuhl liegt und über seinem weit aufgerissenen Mund hängt – ja, genau! Wo plaziert man das Ding also in der Küche am besten? Direkt über der Spüle. Aber wie bringt man es dort an? Ich habe mir mit einem Kochlöffel beholfen, den ich durch die Bügel (?) des Hängeschranks gesteckt habe. Schön und gut, in kürzester Zeit blieben da auch viele Fliegen kleben. Nachdem man aber ab und zu dort auch etwas arbeiten will, war mir das Ding  im Weg und ich hab es kurzzeitig anderswo befestigt, wiederum mit Hilfe des Kochlöffels. Auf der Arbeitsfläche an der Theke steht am Rand ein Körbchen, voll mit allem möglichen Kleinkram, Dosenöffner, Nussknacker, überzählige Deckel, Nägel, naja, Zeugs halt. Ich hab den Löffel darunter geklemmt und die Strippe hing sozusagen frei schwebend in der Landschaft.

Dann kam die Katz und hat sich wie immer an den Kanten der Schränke gerieben und mit ihrem Schwanz die Fliegenstrippe aufgegabelt, auf der Flucht das ganze Körbchen mitgerissen und der Inhalt flog krachend und scheppernd auf die Bodenfliesen. Ich hab natürlich einen schrillen Schrei ausgestossen, bzw. Scheisse gebrüllt, die Katze ist mitsamt der Fliegenstrippe am Schwanz wie eine Rakete nach oben geschossen und hat sich unter dem Bett versteckt. Und sich noch richtig darin eingewickelt. Na Bravo!

Ich hab mich auf den Bauch gelegt und ihr gut zugeredet. Das Ende der Strippe bekam ich schliesslich zu fassen und musste der armen Katze den Klebstreifen natürlich vom Leib reissen, ooh oh! Und ab durch die Mitte war sie, raus in den Garten, über die Mauer und unter Nachbars Auto verkrochen.

Inzwischen hatte sich das schlimmste Gewitter dieses Sommers zusammen gebraut. Es wurde fast finster und ich bin grad noch kurz zu Sigi rüber, um Bier zu holen, die Katze folgt mir ja auf dem Fuß, also kam sie aus ihrem Versteck und ist mitgelaufen. Ein kurzer Plausch, ich habe mich nicht lange aufgehalten in Anbetracht der Lage, und war kaum wieder zu Hause, da ging das Donnerwetter los, die Katze wollte aber nicht mit rein, und Sekunden später war es zu spät. Ich habe gerade noch von oben gesehen, beim Fensterschliessen, wie ein grauschwarzer Blitz schon wieder über die Mauer und unter das Auto geschosssen ist.

Das war ein Sommergewitter vom Feinsten! Die Bäume haben sich gebogen, dass es ein wahres Wunder ist, dass sie nicht brechen, beim Nachbarn hinten sind die Gartenmöbel durch den Hof geflogen und das aufblasbare Kinderplantschbecken gleich hinterher… Es hat gegossen wie in den Tropen, dann noch ein bisschen gehagelt, aber nicht schlimm. Ich bin von einem Fenster zum anderen gesaust, von oben in den Keller und wieder zurück, aber es hat gottseidank nirgends großartig reingeregnet, ein paar kleinere Pfützen, das wars. Der Abfluss der Spüle hat bedenklich gegurgelt, was bin ich froh, dass ich im Keller keinen Gulli habe… Die Krönung des ganzen war nämlich eine Wasserfontäne, die plötzlich aus einem der Gullis auf dem Wiesenweg schoss! Wahnsinn!

Dann war der Spuk genauso schnell vorbei wie er losgebrochen war und es gab noch einen tollen Regenbogen. Auf der Wiese stand das Wasser knöcheltief. Aber unser Sandboden hier schluckt ja alles in Null Komma nix. Die Katze war plötzlich auch wieder da, hat sich wie üblich zum Abtrocknen aufgestellt und wurde natürlich besonders liebevoll behandelt.

Mit Abtrocknen war es aber leider nicht getan, denn das Fell war an manchen Stellen ziemlich verklebt und wer die Fliegen-Dinger kennt, weiss, dass man das Zeug nicht einmal mit Seife so einfach von den Fingern bekommt. Die Katze hätte sich totgeleckt um sich wieder sauber zu putzen. Meine arme Kleine! Gottseidank ist sie ja so zutraulich, dass sie mich machen lässt, und während ich sie mit diversen „Leckerli“ getröstet habe, habe ich die Schere angesetzt und das Fell an den schlimmsten Stellen abgeschnippelt. Seufz!

Als wir später ins Bett gegangen sind, kam ich zu der seltenen Ehre, ihren schönen leopardengefleckten Bauch kraulen zu dürfen, stundenlang, mit wachsender Begeisterung. Beiderseits.

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Katzenleitern

Ist ja lustig! Es gibt tatsächlich ein Blog ausschliesslich mit Fotos von Katzenleitern! Da muss ich doch glatt mal dieselbige von meinen lieben Nachbarn fotografieren und einreichen! Die Idee mit dem Banana-Pancake-Blog war ja ähnlich angedacht, nur funktioniert es leider nicht… Naja, vielleicht kann ich die ja dann in Zukunft als Dauer-Traveller selbst befüllen. Nun aber zu den Cat-Ladders:

Katzenleitern – eingereiht in die Kategorie „Fundblog der Woche“ (oder des Monats oder wie auch immer).

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Endlich mal wieder ein neues Werk von Meister Tofield! Katzengebärden und Geräuschkulisse vom Feinsten, wie immer perfekt getroffen! Viel Spass damit!

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