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Archive for the ‘Insekten’ Category

Schwalbenschwanz

Meine Raupen sind verschwunden! Zumindest drei von vieren. Aber wohin nur? Verpuppen die sich woanders, nicht am Fenchelstrauch? Heute Nacht war es reltiv kalt, unter 10°, vielleicht ist das eine Art Auslöser? Oder geht es einfach nur darum, wie fett sie sind? Diejenige, die noch da ist, war jedenfalls die kleinste der vier, falls sie nicht ganz rasant ihre Positionen getauscht haben. Ich habe gedacht, ich tu sie in ein Einweckglas, dass sie mir nicht auch noch stiften geht, aber das ist wohl keine so gute Idee, ich setze sie lieber wieder aus. Hier habe ich äusserst interessante Infos gefunden, vielmehr als auf Wikipedia!

http://www.schwalbenschwanz.ch/

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Hornissen bei der Arbeit

Die Hornissen fressen übrigens gerade meinen Gartenzaun auf! Ich muss demnächst noch ein Foto von den inzwischen wirklich deutlich sichtbaren Abtragungen machen, die da vonstatten gehen.
Ich weiss nicht genau, ob ich inzwischen nicht sogar mehrere Nester, oder sogenannte Filialen, in der Mauer habe, aber es herrscht ein reges Kommen und Gehen, ein Flugbetrieb hier – manchmal geht es zu wie am Frankfurter Flughafen, die starten und landen im Minutentakt. Aber, ich kann das nur noch einmal  bestätigen nach meinen Erfahrungen im Vorjahr, die Tiere sind absolut friedfertig, kein Grund zur Panik, man sollte sich vieleicht nur nicht direkt in die Einflugschneise stellen.

Am ziemlich morschen Gartenzaun der ländlichen Idylle wird eifrig Baumaterial gesammelt, das ist faszinierend! Das Holz wird abgeraspelt – deutlich hörbar übrigens! – und zu Kügelchen geformt, die dann ins Nest getragen werden. Auf dem Foto eine Arbeiterin am Werk. Anklicken zum Vergrößern.

Hornisse: Arbeiterin

(c) Land.Leben.Lust

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Das Wetter und die Stimmung sind wieder besser, Gottseidank. Vorgestern kamen M. und M. zum Kaffetrinken, ich hab einen Rhabarberkuchen gebacken (erste Ernte, der Rhabarber wurde erst letztes Jahr gepflanzt) und sie sind dann länger geblieben, weil es so schön und gemütlich war auf der Terrasse zu sitzen. Ich habe mir dann abends, als sie weg waren und es schon dunkel wurde, ein paar Teelichter im Garten aufgestellt, mich auf die Hintertreppe gesetzt, leise Musik gehört und ein bisschen Rotwein (Cabernet aus Chile, sehr trocken und gut) genippt. Es hat neben mir unter der Hauswurz, die auf der Treppe wächst, ganz leise aber kontinuierlich geraschelt, und ich habe mich schon gefragt, was da wohl rumort, als ein Prachtexemplar von Nashornkäfer auf der Bildfläche erschien!!!

Nashornkäfer (Klicken,um das Bild zu vergrößern!) Es war auch gerade noch hell genug um ihn zu fotografieren! Das witzige an der Sache ist, dass ich noch nie ein lebendes Exemplar in freier Wildbahn gesehen habe und aber gerade vor ein paar Wochen einen toten Käfer, der exakt genauso ausgesehen hat, auf Tioman gefunden habe. Schon erstaunlich eigentlich, dass es die hier und in Südostasien gibt! Wo der wohl ursprünglich zu Hause war?

Deutschland, Malaysia, das sind also die beiden Welten, in denen ich mich real bewege, die dritte ist das Netz. Auf Facebook gibt es ein schönes Spiel namens „My Fairyland“, bei dem es darum geht, einen Garten zu bepflanzen, bestimmte Blumen und Kräuter zu züchten und mit diesen und mittels Futter, das ausgelegt wird, Tiere anzulocken, „Wildlife spotting“. Wie im richtigen Leben. Im „Real Garden“ kam dann auch noch eine fremde Katze zu Besuch, Boots hat sie beäugt aber gewähren lassen und nicht verscheucht. Sie hat sich ein wenig umgesehen und ist wieder verschwunden.

Gestern war es immer noch sehr warm und schön, also hab ich das abendliche Gartenidyll wiederholt. Es ist so schön, wenn man friedlich im Garten sitzen kann, mit ein paar Lichtern, guter Musik, etwas zu Rauchen und zu Trinken… Es ist so ruhig hier draussen. Da stellt sich der innere Frieden doch wieder ein.  Und mangels Strassenbeleuchtung ist es äusserst romantisch. Da falle ich doch gern einmal im Jahr im Dunkeln über das Mauerchen.

Man höre und staune, der Käfer ist immer noch da! Ausserdem gab es schwärmende Junikäfer, ein einzelnes Glühwürmchen und diesmal kam der alte bucklige Kater (genau, der!) auf einen Sprung vorbei. Der hält sich wirklich tapfer, das ist erstaunlich. Im übrigen sind auch die Hornissen zurückgekehrt und bauen in der Mauer ein Nest wie im letzten Sommer. Es gibt also ganz schön viel zu sehen, wenn man genauer hinguckt.

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Nach den Erklärungen von Wikipedia zum Thema Arachnophobie trifft bei mir am ehesten folgendes zu:

Schließlich könnte es sich bei der Spinnenfurcht jedoch auch einfach um ein erlerntes Verhalten handeln. Ein Kleinkind orientiert sich in vielen Lebensäußerungen an den eigenen Eltern und anderen engen Bezugspersonen. Leidet eine dieser Personen an Arachnophobie, so erlebt das Kind diese Angst und lernt, dass Spinnen gefährlich sind. Für Arachnophobie als erlernte Verhaltensweise spricht die Beobachtung, dass sie nur in bestimmten Regionen der Welt verbreitet ist. Bei Naturvölkern ist sie hingegen so gut wie unbekannt (bei einigen Naturvölkern werden Spinnen sogar als Delikatesse gegessen).

Mein Vater hat sich angeblich noch gegruselt beim Gedanken an etwaige an den Schuhsolen haftende Überreste, wenn er auf eine Spinne getreten ist.

Jedenfalls kann ich noch nicht so besonders gut umgehen mit bestimmten Exemplaren, während mir andere überhaupt nichts ausmachen. In den Tropen bin ich ja ständig mit den Viechern konfrontiert, man gewöhnt sich also dran, das ist Konfontationstherapie vom Feinsten, in Sumtra oder so, leider zahlt das nicht die Kasse. Was mir nichts ausmacht sind kleine Spinnen, die können ruhig im Haus sein und die Fliegen wegfangen. Auch größere, solche die ruhig in ihrem Netz hängen, bevorzugt im Garten, wie Kreuz- oder Zebraspinnen. Schön gezeichnete Exemplare kann ich inzwischen sogar aus der Nähe fotografieren.

Was allerdings garnicht geht, sind große, schwarze, im schlimmsten Fall behaarte Oschis, die durchs Zimmer rennen, oder über meinem Bett an der Decke…. ogottogott, igittigitt… da bekomme ich schon eine Gänsehaut, wenn ich nur dran denke.

Neulich kam wieder so ein Apparat durchs gekippte Fenster ins Schlafzimmer, morgens um 5, und ich war, weil wieder mal schlaflos in S., noch am lesen und dachte, ich kann dann noch ein Nickerchen machen, bis es richtig hell wird.

Ein Blick zur Decke und raus aus dem Bett! Der schwarze Fleck auf der weißen Wand entpuppte sich unter Zuhilfenahme der Brille als ein ausgesprochen großes Exemplar der (mutmaßlichen) Art Tegenaria atrica . Shit! Was nun? Also Licht aus und schlafen ist undenkbar. Völlig undenkbar! Giftspray auch, weil sie ja dann von der Decke ins Bett runterfallen könnte, das Spray das aber ganz bestimmt tut, und wegen der Katze natürlich. Das Biest hat sich keinen cm mehr weiterbewegt. Letztendlich hatte die wahrscheinlich genausoviel Schiß vor mir, als ich vor ihr.

Ich also nach einer Zeit der Erstarrung und an die Decke Glotzen, mein Bettzeug genommen und nach unten aufs Sofa umgezogen. Ein 2-sitzer, aber es geht grad so, bei meiner geringen Körpergröße. Weil die Katze sich dann aber unbedingt noch dazulegen musste, waren die restlichen 3 Stunden Schlaf nicht wirklich erholsam.

Die Spinne war inzwischen verschwunden. Wohin? Das ist die große Frage. Sie kann ja jederzeit wieder auftauchen. Trotzdem konnte ich die letzten Tage einigermassen gut schlafen, solange ich sie nicht sehe…

Aber gestern! Ich komme abends im Dunkeln nachhause, taste nach dem Lichtschalter an der Treppe, Licht geht an, und 10 cm neben meiner Hand hockt diese Spinne!!!! Mein schriller Schrei hat die Katze raketenartig in den Keller und durch die Katzenklappe verschwinden lassen, und ich musste mich erst mal setzen.

Schwitz! Also dann doch das Spray geholt und kurz drauf gehalten, das bringt die nicht um (leider, und dazu steh ich, jawohl!) aber sie ist in Rekordzeit der Katze gefolgt, nämlich in den Keller. Da kann sie von mir aus bleiben.
Solange ich sie nicht sehe…

Und die Katze wird dann wohl auch ne erlernte Spinnenphobie bekommen, denn als ich das letzte mal so ein Ungetüm niedergesprüht habe, ist sie auch abgegangen als hätte man ihr den Schwanz angezündet, denn sie fürchtet sich vor lautem Zischen, also auch zum Beispiel wenn man ne Flasche Sprudel öffnet. Und mein Urschrei gestern, tja.

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Heute ist sind mal wieder ein paar besonders gute Makroaufnahmen gelungen. Der Typ saß auf dem Topinambur-Blatt und hat sich die Wampe vollgeschlagen. Ich denke, wenn er mal groß ist, wirds ein „Großes grünes Heupferd“. Eben. Fliegen kann er ja wohl noch nicht. Ich finde das so witzig, wie der guckt. 

Bilder anklicken zum vergrößern.

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Feuerwanzen

Wikipedia weiss unter anderem folgendes:

Feuerwanzen siedeln sich oft in großer Zahl in hohlen Baumstämmen oder auf Steinen an, in deren Umgebung es reichlich Nahrung gibt. Sie ernähren sich phytophag von Pflanzensäften, die sie unter anderem aus abgefallenen Samen von Bäumen und anderen Pflanzen saugen. Sie haben eine Vorliebe für Malvengewächse (Malvaceae).

Sie greifen aber auch andere Insekten und deren Eier an oder saugen an toten Wirbellosen. Auch Kannibalismus kommt gelegentlich vor. Ihre Verdauung wird bei manchen Arten durch symbiotische Darmbakterien unterstützt. Die Wanzen können zu ihrer Verteidigung aus Stinkdrüsen eine Flüssigkeit absondern. Die Tiere leben gesellig, wobei die Gruppe durch Pheromone, die sie aus Drüsen aussondern, zusammengehalten wird. Bei Gefahr zerstreut sich die Gruppe durch Alarmpheromone.

Nun, das konnte ich in letzter Zeit ständig auf der Wiese vorn beobachten. Solche Massen habe ich wirklich noch nie gesehen! Man achte auf die roten „Flecken“ unten an den Baumstämmen. Von Weitem sieht das ja aus, als hätte da jemand rote Farbe hingemalt.

Bei näherer Betrachtung ergaben sich folgende Bilder. Den „Alarmeffekt“ konnte man durch kräftiges Aufstampfen auch gut auslösen. Ich vergesse grundsätzlich, dass meine Kamera je eigentlich auch bewegte Bilder liefern könnte. Na, vielleicht beim nächsten Mal.

Was für ein Gewimmel. Nur gut, dass sich im Garten eher kleinere Pulks zusammengefunden haben! Anscheinend sind sie auf die Malvengewächse doch nicht sooo scharf, sonst hätte ich da mehr in dem Hisbiskus… Ich meine, einzeln sind sie ja ganz hübsch.

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Wie wunderbar! Zuerst dachte ich, ich hätte heute Nacht nur geträumt, von Stimmen und Autotürschlagen. Es ist tatsächlich wahr: Meine nervtötenden Nachbarn sind mitsamt ihrer lärmenden Brut in den Urlaub gefahren. Ich wünschen Ihnen einen sehr erholsamen und vor allem seeehr langen Urlaub!

Und die Hornissen sind auch weg! Scheinbar ist es da drin zu eng geworden. Jedenfalls ist das Nest wohl verlassen. Es düsen zwar noch vereinzelt welche im Garten rum, aber der Aus- und Einflug in die Schneise im 5-Minuten-Takt (wie am Frankfurter Flughafen) ist vorbei. Ein schönes Makro hab ich noch zu bieten.

So siehts nun aus an der Mauer. Nur eine ist offensichtlich noch zu Hause, ich hab sie rausspitzen sehen, aber nicht aufs Foto bekommen. Ob die für die nächste Generation sorgt? Das wird sich zeigen, nächsten Sommer.

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