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Archive for the ‘arbeitslos’ Category

Nun haben wir also pünktlich zu Weihnachten doch noch Schnee bekommen! Sehr schön! Und es ist wirklich kalt geworden, brrr!

Ich habe mich endlich aufgerafft, mal wieder etwas zu schreiben, sitze hier grad an einem neuen Browser Game und warte, dass sich mein Dorf entwickelt 😉  Das Spiel ist vom ersten Eindruck her gut gemacht, es heißt Grepolis und ich bin seit 3 Tagen dabei, mal sehen, wie sich das entwickelt. Faszinierend ist, dass man nicht alleine spielt (könnte man natürlich auch) sondern Allianzen mit anderen Spielern eingeht und sich mit diesen ständig unterhält, was meinen Mangel an Kommunikation etwas behebt.

Ansonsten: Meine Herren, also was die „Anstalt“ da betreibt ist ja nun mehr als lächerlich. Als Katastrophal würde ich das bezeichnen. Ich bin nun schon seit vielen Monaten in einer sogenannten „Maßnahme“, ganz klasse für die Anstalt, da ich ja damit aus der Arbeitslosen-Statistik raus falle. In den ersten Monaten hatte ich nette kleine Gespräche mit netten Mitarbeitern, die allesamt scheinbar selbst dort gestrandet sind, sprich arbeitslose Sozialpädagogen und dergleichen. Mit miesen Zeitverträgen und Low Money Entlöhnung. Die freundlichen Einzelgespräche (Grundtenor: Nun, es gibt zur Zeit halt einfach nichts zu vermitteln… Reden wir eben ne Stunde lang über Gott und die Welt…) wurden nun eingestellt, offenbar ist der Andrang inzwischen zu massiv geworden.

Also macht man Folgendes: Alle 14 Tage setzt man ca.20 Leute in einen Computerraum, die Gesellschaft ist gemischt, alles dabei von der phillipinischen Putzfrau über den russischen Seemann, der kein Wort spricht (warum, weiss ich nicht, entweder spricht er nicht deutsch oder er mag einfach generell nicht reden, jedenfalls ist er vom AA schon seit einem halben Jahr garnicht mehr dieser „Maßnahme“ zugewiesen, erscheint aber immer noch regelmäßig dort und wird manchmal höflich des Raumes verwiesen, wenn jemand anderer den Computer gerne benutzen würde) und man ist dann sich selber überlassen um im Internet Stellen zu suchen.

Beim ersten Mal war noch ein Mitarbeiter des sogenanten bfz dabei, um den unbeleckten Usern zu erklären, wie man überhaupt eine Maus benutzt, beim zweiten Mal war erst einmal eine halbe Stunde lang kein Netz da (die Techniker kommen erst etwas später…) und als es dann ging, war ausser einer Anwesenheitsliste auch nichts anwesend. Ich habe mich mit meinem Sitznachbarn unterhalten und so ging die Zeit dann schon rum. 1 1/2 Stunden absitzen, das wars. Und das mach ich nun noch bis März oder so. Dann bin ich noch 3 Monate wirklich arbeitslos, ausser es fällt denen ein neuer Gag ein, und das wars dann. Ich bin erschüttert! Das ganze verf… Arbeitsamt, sorry, Agentur für Arbeit, ist scheinbar, wie so viele Ämter ein reiner Selbstverwaltungsbetrieb.

Neulich ruft mich auch noch eine Mitarbeiterin der Agentur an, und fragt mich ernsthaft, ob ich denn den Termin, den ich am 23. Dez habe, einzuhalten gedenke? Ja, was denn? Soll ich vielleicht nein sagen, dass sie mich rauswerfen können oder was?  Wirklich ein wunderbares System, das Ganze! Und ja, ich bin immer ganz brav und freundlich, auch wenn ich mich manchmal genötigt fühle, irgend jemandem irgendetwas verbales oder massives an den Kopf zu werfen. Jaja, die arbeitslosen Akademiker sind wirklich eine Landplage, wahrscheinlich wird man die irgendwann garnicht mehr annehmen bei der Anstalt.

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Es bleibt schwierig…

Ach ja, der Frust schlägt wieder einmal zu. Am Mittwoch wars noch ganz friedlich, da kam ein Anruf, von diesem bfz, wo ich denn bliebe, ich hätte grad nen Termin dort! Oh Schreck! Ich war vollkommen auf den 28. bzw. Freitag fixiert gewesen.  Warum auch immer. Also gut, am Donnerstag antraben. Schluss mit lustig  jetzt offenbar. Die „Massnahme“ in die mich die Bundesanstalt umgehend gesteckt hat (schon biste raus aus der Statistik!) hat sich ja bisher auf zwei nette Gespräche innerhalb von fast zwei Monaten beschränkt, ich dachte schon, ok. fein, die lassen dich einigermassen in Ruhe. Nun war der Ton am Donnerstag dann schon etwas weniger nett. Ich hätte bis spätestens 9.September (nächster Termin, früh um 8:00) meinen komplettierten Lebenslauf beizubringen mit allen Zeugnissen und ein aktuelles Foto, ein „richtiges“! Sonst würde -Wortlaut! – der Chef mich an die Wand stellen und selber schiessen (ein Foto von mir, haha, was für ein lustiger Witz!) Auf meine Bemerkung, ich würde nächste Woche erst mal zum Friseur gehen, hat sich die junge Dame dann auch nicht geniert, mich zu fragen, ob ich den meine grauen Haare so lassen wolle oder sie vielleicht doch färben? Hast du Töne! Und dann hätte ich alle zwei Wochen anzutraben, mich dort an den Computer zu setzen und, unter Aufsicht quasi, Bewerbungen abzusenden. Punktum.

Herrliche Zeiten haben wir hier. Die Krönung des Vormittags war dann die Begegnung mit meinem ehemaligen Nachbarn vom Hochhaus. Seines Zeichens Grafiker, 53, und durch alle ALGI-Vorhöllen und HartzIV-Höllen gegangen. Ich war gerade mit Einkaufen fertig, hatte noch eine gute halbe Stunde bis der Bus kam, und mir überlegt, mir irgendwoein Stück Pizza zu genehmigen. Hätte ich das nur getan!

Da aber sass der P. vor dem Bäcker mit einem Kaffee und einem Buch und hat mir zugewunken, ich bin natürlich hin um ihn zu begrüßen und er hat mich eingeladen, mich zu setzen, falls ich Zeit hätte. Böser Fehler. Er hat natürlich gleich wieder die absoluten Hartz Horrorstories losgelassen, oh Schreck, oh Graus! Das klingt irgendwie alles so unglaublich. Das klingt nach JVA, was die da offenbar bei der GGFA, das ist die zuständige städtische „Anstalt“, abziehen. Er kennt einen anderen Hochhausbewohner ganz gut, der auch schon länger in deren Schraubstock steckt, oder Streckbank? Er wäre ziemlich dick und wurde nun dazu verdonnert, zu laufen! Jawohl, richtig gelesen! Er muss laufen gehen, damit er fitter würde, dann wäre er leichter vermittelbar. Und er musste ein Papier unterschreiben, womit er sich dazu verpflichtet, und im Kleingedruckten stand, dass er das auf eigene Gefahr mache, falls ihm dabei was passiert! Also er läuft gezwungenermasen freiwillig? Was ist hier eigentlich los? Dürfen die sich alles erlauben?

P. selber ist gerade in der Altenpflege eingesetzt, klar, da braucht man einen Grafiker, er hat gemeint, noch ginge es, er müsste bislang nur mit den Halbdebilen Spiele machen und Vorlesen, ok. ab und zu auch Füttern, vom Hintern abwischen blieb er bisher verschont! Kotz!

Mir ist der Appetit auf jeden Fall gründlich vergangen. Und mein empfindsamer Verdauungstrakt hat auch gleich entsprechend reagiert, ich musste in der Nacht dreimal aufstehen und aufs Klo. Sch… im wahrsten Sinne des Wortes. Entschuldigung.

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Noch einer, der mir ganz gut gefällt, also nicht er, sondern seine Rede, ist Pispers. Ein kleines Beispiel in zwei Teilen, so lange YT mitspielt:


Obwohl ich mich manchmal auch frage, wie denn die Leute, die solcherlei Sozialkritik machen, die mit dem Finger deutlich drauf zeigen, was hier los ist, damit umgehen, dass in ihrem Publikum genau die sitzen, die das nicht betrifft. Denn die „Einkommensschwachen“ oder „Bildungsfernen“ könnten oder würden sich eine Abendkarte für 30 Euro nicht leisten. Machen die sich Gedanken drüber? Oder ist es egal, geht es letztendlich auch dabei nur ums Geldverdienen?

Was mich erschreckt sind die Kommentare auf YT, die mir deutlicher als gefürchtet den Bildungsstand der Nation zeigen:

Mindbender05 (vor 1 Woche)
Manche Leute kommen anscheinend aus der Vorschuldenke „Der ist aber besser weil ich den besser finden tu“ niemals hinaus.

cptkimme (vor 1 Woche)
provokation ist alles, jungs. ich dachte, leute, die mit pispers lachen können, verstehen, was ich sagen will.
kopf zu, mund auf.

PhantomBlue79 (vor 2 Wochen)
Zyniker sind erst mal Menschen, die Hinter die Fassade schauen und kritisch die moralische Vorstellungen und angenehme Gewohnheiten anderer betrachten. Es gibt verschiedene Arten von Zynikern. Konstruktive – die aufzeigen was ihrer Meinung nach nicht optimal läuft kann man kritisch oder ironisch präsentieren und die Pessimistien und Feindseligen: die grundsätzlich alles Schlecht machen was andere sagen oder tun. Pispers gehört jedenfalls zu der ersten Gruppe.

unbekannt1991 (vor 1 Woche)
Antworten falsch. Ein Zyniker ist jemand, der die Welt aus einer materialistischen, antimoralistischen Sicht Perspektive sieht. Dies gilt als Legitimation für sein skrupelloses Handeln. Rationale Überlegungen mischen sich mit einem einseitigen, radikalen Menschenbild. Zynismus als Stilmittel ist jedoch ein Unterschied: Dieser Stil besteht scharfem, sich makaberen Vergleichen bedienenden Spott, bissig, pessimistisch und scheinbar (!) nihilistisch.

Mindbender05 (vor 1 Woche)
Entschuldigung, aber ich habe selten so einen komprimierten Quatsch gelesen.
Merke, Fremdwörter aneinanderreihen muss nicht unbedingt einen Sinn ergeben.

unbekannt1991
Antworten 1: das sind alles keine Fremdwörter, sondern Fachbegriffe.
2: wenn du mit Wörtern wie Skrupel, makaber, pessimistisch u.ä. Probleme hast, dann ist das bedauerlich
3. das ist ein abstraktes Thema, also kann ich keine Sprache für Minderbemittelte verwenden, wie du es wünschst
4. es ergibt einen Sinn

Ich hoffe, ich habe diesmal nicht zu viele „Fremdwörter“ verwendet.

p.s.: mir ist ein Fehler unterlaufen (2.Zeile). Das passiert, da habe ich wohl nicht überflogen. Entschuldigung.

Schon interessant. Solche Kommentare und noch viel schlimmere finden sich überall, wo man welche hinterlassen kann. Auch das gibt mir zu denken…

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Zwei Tage Sommer

Gestern war ich mit H. im Biergarten der Storchenbrauerei. Das Wetter war endlich einmal so, wie man es im Juni eigentlich erwartet: schön warm und ohne düster dräuende Regenwolken, so dass ich mit dem Rad in die Stadt fahren konnte. Und ich war schnell! Ich bin doch wirklich ganz gut fit von der Insel zurückgekommen. Es war schön, unter Bäumen und Lampions (das erinnert mich natürlich an Asien), und unter dem exakt mittig halbierten Mond (das erinnert mich schon wieder an Asien, dort ist der Mond nämlich nicht vertikal sondern horizontal halbiert) ein paar Bierchen zu trinken, nicht zu viel diesmal, denn ich hatte ja noch 10 km mit dem Rad vor mir. Wir haben endlos rumfiesolophiert, sind von einem Thema zum anderen gekommen, und so muss es ein. So stelle ich mir ein inspirierendes Gespräch vor, nicht wie diejenigen, die ich kürzlich hatte, in denen sich jedes Thema nach zwei Sätzen erledigt hatte.

 Ansage: Der/Die  war aber nett!
Antwort: Das sind sie doch alle…
Thema beendet

Ansage: Der/Die war aber nicht so nett…
Antwort: Das bildest du dir doch nur ein!
Thema beendet

usw.

Die Heimfahrt war auch angenehm entspannt, im restlichen Dämmerlicht so gegen 10 Uhr, die Route am Fluss entlang. Einzig lästig die vielen kleinen Fliegen, die ich fast ins Auge bekommen oder verschluckt hätte, aber auch das nicht weiter wild, Augen zu und durch im buchstäblichen Sinne. Mund zu wäre vielleicht auch eine Alternative für die Zukunft…

H. hat mir zwei Fotos geschickt, die ich euch nicht vorenthalten kann! Einmal der Jungstorch im Nest auf dem Kamin und dann dieser süsse Hund, der so treuherzig hoffnungsvoll auf das Essen geguckt hat, herrjeh, können diese Augen lügen?

 Jungstorch Hundeaugen

Heute war ich wieder mit dem Rad in der Stadt, um einiges zu erledigen und hatte ganz angenehme Begegnungen, es wird besser. Bei meiner ehemaligen Arbeitsstelle habe ich – es gruselt es mich jedesmal, wenn ich da wieder einen Fuß reinzusetzen muss! – sehr freundliche und hilfsbereite Leute angetroffen, ich brauchte noch ein offizielles Dokument fürs AA. Und auch da war man ausnahmsweise sehr freundlich und hilfsbereit. So langsam komme ich mir nicht mehr ganz so wie der letzte Idiot vor.

Beim Karabag habe ich mir noch einen seiner gigantischen Salate mitgenommen, „the best in town“ sozusagen, den ich dann zu Hause auf der Terrasse mit Genuss verspeist habe. Und ein Eis noch hinterher. So stell ich mir den Sommer vor.

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Letzten Sommer habe ich noch im Büro fluchend vor mich hingeschwitzt, oder schwitzend vor mich hingeflucht, und jetzt? Jetzt hocke ich zuhause und fluche und schwitze weiter… Die letzten Tage habe ich eifrig im Garten gewerkelt, soweit es eben möglich war, denn es regnet doch etwas zuviel. Der virtuelle Garten im Facebook bricht gerade irgendwie zusammen. Eine Fehlermeldung nach der anderen und nun garnicht mehr zu ereichen. Hoffentlich bekommen die das bald wieder hin. Die Ex-Webmeisterin betrachtet das mit Sorge.

In der realen Welt: Komischer Juni, das. Ständig 10, 15 Grad rauf und wieder runter. Ich kann das garnicht ab, und nach dem Aufenthalt in Malaysia erst recht nicht. Was gäbe ich drum, vor dem Frühstück erst mal im warmen Meer schwimmen zu können!  Hier geht nichts, obwohl ich geradezu von Wasser umgeben bin. Dreckiger Kanal, knietiefer Fluss, Karpfenweiher, eiskalte Badeweiher. Bliebe noch das Schwimmbad voller Chlor und kreischender Kinder… ohne mich! 

Apropos Wetter: Heute ist auch noch „Siebenschläfer“, das soll aber hoffentlich nicht bedeuten, dass es nun wirklich 7 Wochen in dem Stil weitergeht?! Morgens um 9 gab es schon das erste Gewitter. Nun gut, wenigstens muss ich nicht allzuviel giessen. Wir denken positiv.

Gartenarbeit: Die Tage war mal wieder der Vorgarten dran. Eine der Buchshecken habe ich schon fertig, und dem verhassten Maulbeerbaum habe ich heute einen radikalen Bob-Haarschnitt verpasst, ich komme ja fast nicht mehr an meine Mülltonnen, so sehr wuchert das Ding schon wieder. Ausserdem fallen nun die Maulbeeren, die perfekte Sauerei also, same procedure as every year, James. Ich habe beschlossen, diesmal so gut es geht, die Beeren zu sammeln und irgendwas damit zu machen, Gelee, Maulbeerwein, was auch immer. Das ist nur nicht so einfach, weil die Dinger so weich sind, und wenn man eine pflückt, fallen 10 andere runter, aber was solls, ich versuch es einfach mal.  Irgendwie beseitigen muss ich die Beeren sowieso, denn wenn man drauftritt klebt der violette Schleim an den Schuhen und man saut das ganze Haus damit ein, wenn man nicht ständig aufpasst.

Ausserdem hab ich gestern ein bisschen „Fernseh“ geguckt, am Rechner, Maxdome machts möglich. Es gab ein paar Teile einer Fernsehserie über Auswanderer im Gratispaket. Also wenn Leute so wahnsinnig – oder mutig? – sind, mit 7000 Euro nach Kanada auszuwandern, dann erscheint mir mein Vorhaben doch wieder ganz machbar. Oder? Oder nicht? Vielleicht sollte ich mal würfeln, Karten legen, ein Orakel befragen, das I-Ging? Warum kann ich mich nur so schwer entscheiden?

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Turn me loose

Das ist nun, im Gegensatz zum gestrigen Beitrag, ein Stück, dass mich von Anfang an begeistert hat.  Jaja, die 80er… das war eine Zeit, Mann o Mann! Und wie immer, wenn ich mich total gefangen fühle, wie die Fliege im Netz der dicken Spinne, mag ich bei diesem Lied ganz laut mitschreien und auf dem Wohnzimmerboden einen Stampftanz aufführen, da gehts mir gleich wieder besser. Warum es mir heute schon wieder nicht so behagt? Die Urlaubserlebnisse der anderen Art liegen mir immer noch im Magen. Das Wetter ist der pure Hohn auf den Mittsommer. Und der Spassverderber Nr. 1: morgen früh um 8 hab ich einen Termin beim Arbeitsamt. Nun ist die Schonfrist vorbei. Also noch mal kräftig aufstampfen jetzt, und wenigstens mental und virtuell ein paar Leuten in den Allerwertesten treten. Das Video finde ich in der Hinsicht geradezu genial. Einfach mal so zuhauen können wäre schon was. Richtig draufhauen! Wobei ich selbstverständlich im richtigen Leben nicht gewalttätig bin.

Ok, das Original gibts mal wieder nicht mehr, ich versuche es hiermit. Diese Schlägerei mag ich nicht missen… und so bescheuert die Mode damals war, das Ding GAANZ laut, das hat was. Stampfen, um sich schlagen…

Text ist auch nicht zu verachten! In jeglicher Hinsicht.

I was born to run,
I was born to dream,
The craziest *girl* you ever seen,
I gotta do it my way,
Or no way at all.

And I was here to please,
Im even on knees
Makin love to whoever I please,
I gotta do it my way,
Or no way at all.

And then you came around,
Tried to tie me down,
I was such a clown,
You had to have it your way,
Or no way at all.

Well Ive had all I can take,
I cant take it no more,
Im gonna pack my bags and fly……baby,
Or no way at all.

So why dont you turn me lose,
Turn me lose,
Turn me lose,
I gotta do it my way,
Or no way at all.

Why dont you turn me lose,
Turn me lose,
Turn me lose,
I gotta do it my way,
I wanna fly.

Im here to please,
Im even on my knees,
Makin love to whoever I please,
I gotta do it my way,
I gotta do it my way,
And when you came around,
You tried to tie me down,
I was such a clown,
You had to have it your way,
Well Im sayin no way,

So why dont you turn me lose,
Turn me lose,
Turn me lose,
I gotta do it my way,
Or no way at all.

Why dont you turn me lose,
Turn me lose,
Turn me lose,
I gotta do it my way,
I wanna fly.

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Lohnt sich das noch?

Das ist ein Gedanke, der mich neuerdings bei so ungefähr allem, was ich eigentlich machen will, anfrisst.

Es wäre längst ein neuer Rechner fällig, das habe ich gestern wieder ganz deutlich feststellen müssen, als ich endlich angefangen hatte, meinen Reisebericht zu vervollständigen. Die Bearbeitung der Fotos dauert. Meine Internetverbindung ist lahm und das Hochladen dauert noch viel länger. Aber ich werde mir doch keinen neuen Computer kaufen, wenn ich nicht weiss, ob ich überhaupt noch ein Jahr lang da bin? Und den Tarif wechseln beim Internetanbieter lohnt sich auch nicht, da muss man normnalerweise auch für eine gewisse Zeit dabei bleiben. Hmpf.

Meine Lieblingsnachbarn haben soo viele Kirschen am Baum, pflücken kann ich soviele wie ich will, aber Marmelade kochen? Für was? Ich hab von Muttern Marmelade für die nächsten 10 Jahre. Also essen, was geht, von der Hand in den Mund.

Im Garten ist es noch schlimmer. Was soll ich denn noch aussähen oder pflanzen, oder an bestehenden Gewächsen machen, geschweige denn planen für den nächsten Sommer, wenn ich maximal noch diesen habe? Es geht hier alles nur noch um das jetzt und heute. Alles was dieses Jahr noch blüht oder fruchtet ist ok. alles andere fragwürdig. Denn wenn ich ein Jahr lang Arbeitslosengeld bekomme, kann ich bis nächsten Juli überleben, ab dann ist der Ofen aus. Ich bin an und für sich kein Mensch, der von heute auf morgen lebt, also fällt mir das schon ganz schön schwer.

Wieder mal einen herzlichen Dank an meinen ehemaligen Chef, dass er mein Leben mit einem Handstreich ruiniert hat. Es ist ganz prima, damit umzugehen.

Auf der anderen Seite geht mir auch das Schicksal von H. und einigen anderen Leuten, die ich kenne oder kannte (!) nicht aus dem Kopf. In Anbetracht dessen ist es vielleicht sogar besser, garnicht großartig über die Zukunft nachzudenken, alles weit voraus zu planen, es kann auch ganz schnell vorbei sein. Ganz im Hier und Jetzt existieren, das kann ich aber hier einfach nicht so, wie wenn ich in Asien bin, dort ist das schon möglich. Vielleicht liegt es an dieser typisch deutschen Lebenseinstellung, die wir hier praktisch schon mit der Muttermilch aufsaugen: der Sinn des Lebens ist es, zu arbeiten, einen tollen Job zu haben, möglichst viel Geld zu verdienen, teure Prestigeobjekte anzuhäufen…. darüber definiert sich der Mensch.

Ich will das alles ja garnicht, ich habe auch früher nie großartig dem üblichen Konsumverhalten gefrönt. Aber ich fühle mich mit diesem Status hier einfach nicht mehr wohl. In Asien sag ich „I retire“, wenn mich jemand fragt, wovon ich lebe, also „Ich bin Rentnerin“. Hier bin ich eine Arbeitslose, und das ist ein Schandmal in Deutschland.

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