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Archive for März 2009

Katzenklappe

Meine Katze ist schlau! Bei meinen Eltern wurde jetzt extra eine Katzenklappe eingebaut, damit Madame kommen und gehen kann wie es ihr gefällt, und sie vor allem nicht wieder in der Wohnung randaliert.

Sie hat es sofort geschnallt! Ich hab ihr einmal gezeigt, wos rausgeht und es hat auf Anhieb geklappt, auch das wieder rein kommen. Wunderbar! Ein Problem weniger. Sie geht auch nicht ewig weit und lang weg und taucht zuverlässig wieder auf. Ich denke, ich kann beruhigt von dannen ziehen, das wird schon alles gut gehen. Hier ist es ja fast noch ruhiger als bei uns zu Hause, da wird ihr schon nichts passieren.

Von der Aktion, die Katze in die Box zu bekommen, für die Autofahrt hierher schweige ich lieber. Ein Drama! Ich möchte bloß wissen, was an Autofahren so schlimm ist? Das Geräusch? Das Schaukeln? Es muss für die Katz jedenfalls ein wahrer Horrortrip sein.

Das Wetter wird offenbar besser, das ist gut, diesmal muss ich dann wenigstens nicht im Schneesturm auf dem Bahnsteig stehen. Letztes mal wars ja gottserbärmlich kalt!

Ok., noch ein Tag hier, und dann gehts endgültig los! Das Reisefieber steigt stetig 🙂

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Papierkram

Auch wenn ich dachte, diesmal mach ich nicht alles auf den letzten Drücker, spätestens drei Tage vor der Abreise ist alles gepackt, die Wohnung aufgeräumt und geputzt, der Garten fertig usw. – erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…

Im Garten ist garnichts mehr passiert, weil es wieder angefangen hat zu schneien, oder zumindest zu „grieseln“, dazu Sturmböen, also weder zum Pflanzen von Blumen-Zwiebeln noch zum Bäumeschneiden angenehm.

Dann kam A.’s Wunschliste, was ich ihm alles mitbringen soll, mit der Anmerkung, ich sollte seine Kredit-Karte nicht vergessen, die mir zum Jahresende zugeschickt worden war. Die ich – dass sie angekommen war, daran konnte ich mich deutlich erinnern – in einer bestimmten Schublade vermutete, aber da war sie nicht. Oh Gott! Irgendwie war sie wohl in dem ganzen Chaos um Weihnachten rum unter die Räder bzw. andere Papiere geraten. Ich wollte zwar sowieso ausmisten, nur vielleicht nicht gerade die letzten Tage vor dem Abflug. Aber was blieb mir schon anderes übrig.

Ich habe also im wahrsten Sinne des Wortes zwei Tage „flächendeckend“ damit verbracht, die Karte zu suchen. Die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. So eine kleine Karte kann ja leicht auch mal in einer Zeitschrift verschwinden. Auf dem Wohnzimmerboden sitzend, um praktisch jedes Papier ihn die Hand zu nehmen, das in diversen Schubladen und Schachteln nicht eindeutig zugeordnet rumlag, hab ich mir mal wieder geschworen, dass in Zukunft wirklich jedes Teil, das im Briefkasten landet, sofort, jawohl, SOFORT, sorgfältig eingeordnet oder weggeworfen wird.

Papierkram

Gestern war dann praktisch bis auf ein kleines Häufchen alles durchsucht, die Papiertonne halbvoll, und ich der Resignation nahe: immer noch keine Karte in Sicht! Ich hab bei der Bank angerufen, ob ich auf die Schnelle eine neue bekommen könnte? Niente!  Ganz prima – A. wird sich freuen!

Und dann bin ich in dem letzen kleinen Häufchen zuunterst auf ein Schreiben von eben der Bank gestossen, und darauf geklebt befand sich die verd… Karte. Mir fiel ein ziemlich großer Stein vom Herzen! Nochmal mit der Bank telefoniert,  Verlustanzeige zurück, dann konnte ich wirklich beruhigt den ganzen Sauhaufen beseitigen.

So, und nachdem ich gestern zuhause auch nichts mehr gemacht hab, weil ich den ganzen Nachmittag in der Stadt war, Bücher und Fressalien für A. einkaufen, nochmal zur Versicherung, mit den beiden J.’s Kaffetrinken, ist es heute also wieder soweit, am Tag vor der Abreise: Packen, aufräumen, Küche putzen, Bad putzen, die kleinen Blumentöpfe in einem großen Bottich zusammenstellen, und was halt sonst noch so anfällt. Aber gut, es wird schon werden. Meine Eltern holen mich ja „erst“ morgen nachmittag ab, das ist schon zu schaffen. Den Kühlschrank hab ich über Nacht schon abgetaut. Die Küche kommt jetzt mal als erstes dran. Nachdem ich mir Frühstück gemacht habe.

Die Katze fängt übrigens schon an, rumzuflippen, die ahnt natürlich, dass irgendwas vorgeht. Ich hab gestern abend vorsichtshalber schon mal die Katzenbox mitten ins Wohnzimmer gestellt, so als Angebot zum Rein- oder drauflegen, damit sie sich an den Anblick gewöhnt. Große Skepsis seitens der Katze. Das wird bestimmt noch lustig. Spätestens wenn der Koffer gepackt wird, weiss sie genau, wo der Hase langläuft. Ist ja nicht das erste Mal.

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Das war ein wirklich schlimmer Winter, Einbußen auf allen Gebieten, in enormen Ausmassen. Abgesehen von meinem beruflichen Fiasko sind mir praktisch alle Mediterranen Pflanzen auf einmal eingegangen. Das Zitronenbäumchen hatte schon drei Überwinterungen ausgezeichnet überstanden, warum nur diese nicht?
Ich meine, dass die Katze merkt, wenn was nicht stimmt, ist klar, aber dass Pflanzen eingehen, wenn die Gärtnerin traurig ist? Naja, ich gebe zu, gesprochen habe ich schon mit ab und zu mit Ihnen… aber nie geschimpft. Kleine Ironie am Rande.

Ebenfalls verabschiedet haben sich ein Kumquat-Hochstämmchen, ein Mini-Olivenbäumchen, ein Lorbeersträuchlein – von Lantana, Zitronengras und anderweitigen Kräutern will ich garnicht reden. Schade, echt schade, auch wenn ich die Pflanzen sowieso hätte verschenken müssen. Bei den kleinen ist es nicht soo schlimm, aber die beiden Zitrusbäumchen hatten ja auch nicht nur ideellen Wert.

FiederblattTja, kann man nichts machen. Freuen wir uns an dem, was wächst. Zumindest eines meiner echten Tropengewächse hat es überstanden. Das wiederum ist erstaunlich, weil es im Herbst plötzlich alle Blättchen weggeworfen hat. Ich weiss noch nicht mal, was es ist! Aus irgendeinem mitgebrachten Samen aufgegangen.
Glücks-KleeAber es wird offensichtlich ein Baum, das Stämmchen ist gleich verholzt, und ne Leguminose scheint es jedenfalls zu sein, oder wer hat sonst noch Fiederblätter? Hübsch ist es auf jeden Fall!

Für die Sabine hab ich auch noch ein Foto: Guck mal, wie schön der Klee geworden ist!

So, und nun hab ich doch noch meine Vorhänge abgenommen und in die Waschmaschine gesteckt. Das heisst, ich müsste (sollte, könnte) eigentlich auch noch die Fenster putzen. Aber es ist so kalt (weit unter 10 Grad) und ich hab mal wieder ne schelchte Nacht hinter mir. Grad mal 4 Stunden Schlaf. Mir gehts sehr viel besser in letzter Zeit, aber manchmal treibts mich schon noch ganz gewaltig um. Gejammert wird jetzt aber nicht. Die Fenster kann ich auch so lassen, dann ist es eben zur Abwechslung mal aussen pfui und innen hui. Ich hab ja noch ein paar Tage. Ich sollte lieber sehen, dass ich die Ameisen aus meiner Küche rausbringe, bevor die in meiner Abwesenheit dann irgendwo ein Nest bauen!

Heute nacht ist irgendwie die Heizung ausgefallen, was weiss ich, es war saukalt und weder im Bad noch oben ist der Heizkörper warm geworden. Ich heize oben eigentlich so gut wie nie, aber gestern Nacht hats mich richtig gefroren.  Auch der Fussboden im Wohnzimmer hat sich ganz kalt angefühlt. Ich hab heute morgen erst mal die Heizanlage bei Tageslicht begutachtet, die lief aber. Dann kann ja auch der Gastank nicht (schon wieder!) leer sein? Was soll ich sagen, ich hab einmal aus- und eingeschaltet, und plötzlich wurde es wieder warm. Sonderbar. Die Heizung hätte mich garnichtmal so genervt, dann muss man eben einen Pullover anziehen. Aber im Winter kalt duschen? Niemals! Ich hasse kaltes Wasser! Aber nun ist ja alles in Ordnung, die letzte Woche hier werde ich auch noch überstehen.

Einmal werde ich noch in die Stadt fahren, muss noch was für Andy besorgen. Zum Friseur könnte ich auch mal, aber das kann ich auch in Penang. Am Samstag gehts erst mal mit der Katz zu den Eltern, und am Mittwoch drauf – up up and away! Soweit, so gut, machen wir mal wieder was, Vorhänge wieder aufhängen.

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Gartenarbeit macht froh!

Hmpf, die Fingernägel sind beim Teufel, ich bin zerkratzt an Händen und Armen, ziemlich groggy, aber glücklich! Heute habe ich mich mal wieder so richtig ausgetobt! Hab den Zierröschen im Vorgarten (die so bösartige Dornen haben) einen Radikalschnitt verpasst, dem Lavendel gleich dazu, und den Hibiskusstrauch hab ich auch fast fertig. Der Garten hinten ist auch soweit „frühlingsfit“, ich habe jede regenfreie Stunde genutzt um draußen zu werkeln. Nur die vielen Blumenzwiebeln hab ich immer noch nicht gesteckt, aber zumindest Platz dafür geschaffen. Morgen, denke ich, sollte es soweit sein.

Nachdem ich letzte Woche stundenlang den Schnitt vom Apfelbaum zerkleinert habe – da tun einem nachher echt die Hände weh – und die ganze Biotonne damit gefüllt habe (das Holz ist nichts für den Komposthaufen, der im übrigen randvoll ist) liegt nun schon wieder ein Riesenhaufen Gestrüpp auf dem „Parkplatz“. Siggi hat mir heute Instruktionen gegeben, wie weit ich die Büsche runterschneiden soll, und gemeint, er holt das Zeug mal mit dem Traktor weg, wenn es die frühjährliche Baumschnitt-Abfallaktion gibt, denn dann bin ich nicht da. Nett von ihm!

Vor lauter Arbeitswut hab ich ganz vergessen, „Vorher-Nachher“-Fotos zu machen. Aber ich mache dann März-Juni Fotos. Das wird interessant, wie das aussieht, wenn ich wiederkomme. In der Zeit des intensiven Wachstums war ich ja noch nie weg.

Morgen soll mal wieder die Sonne scheinen. Das wäre schön! Dann kommt noch der Maulbeerbaum dran, die Buchshecke, und dann bin ich eigentlich rum. Überall sprießt es, man kann richtig zusehen! Und meine schöne Kletterrose hat den harten Winter auch überlebt, ich hatte schon befürchtet, dass sie erfroren wäre, aber es zeigen sich erste winzige neue Knospen. „That’s Jazz“, ein guter Name! Sie ist nun im dritten Jahr und bereits 1,50 m hoch.

Ansonsten bin ich langsam aber sicher mit Reisevorbereitungen beschäftigt. Nicht mehr lange, dann gehts los!

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Ausgerechnet heute muss es regnen… Ich habe gestern für wenig Geld eine Unmenge Blumenzwiebeln eingekauft, ich kann es einfach nicht lassen! Die hätte ich natürlich gern gepflanzt, und auch mit meinem Baum- und Heckenschnitt hätte ich gerne weitergemacht. Aber gut, dann warten wir eben noch ein bisschen.

Ich esse hier grad ein Butterbrot mit Radieschen, ich liebe das, und das erste im Frühjahr schmeckt immer besonders gut. Eigene Radieschen wirds heuer nicht geben, ich bin in der entscheidenden Zeit weg. Aber vielleicht bekomm ich noch ein Schnittlauchbrot aus „eigenem Anbau“ bevor es losgeht, der lugt nämlich schon aus dem Boden. Das mag ich auch so gern: Ein schönes frisches Bauernbrot mit Butter, Schnittlauchröllchen und Salz. Mehr brauch ich nicht.

Na, dann überlegen wir erst mal, wo wir die Blumenzwiebeln hinstecken. Ich habe Fresien, Ixia, Acidanthera, Sparaxis und Brodiaea.

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Frühlingsgefühle

Heute war ein traumhaft schöner, strahlend sonniger Frühlingstag. Ich war mittags mit J. im Cafe und danach im Botanischen Garten spazieren. Da blüht schon alles mögliche, aber das neue Titelbild ist dem ganzen noch etwas voraus, das war 2007, Mitte März, also ein bisschen vorgegriffen. Lang wirds nicht mehr dauern, bis es so aussieht. Schön! So kann es jetzt bleiben, bis ich weg bin.

Die Fotos von heute sind mehr oder weniger alle heillos überbelichtet, aber hier zumindest ein paar Eindrücke.
Die süsse Katze wohnt übrigens schon seit vielen Jahren im Botanischen Garten.

Zaubernuss (Hamamelis) Schneeglöckchen (Galanthus) Winterlinge (Eranthis hyemalis) und Krokusse (Crocus)
Seidelbast (Daphne) Krokusse (Crocus) Botanikkatze

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Gartenarbeit

Endlich! Ich habe heute sieben (!) Stunden im Garten gewerkelt, und jetzt bin ich glücklich und kaputt. Das gibt nen feinen Muskelkater, aber es ist einfach schön, wieder draussen zu sein. Warum eigentlich bin ich nicht Gärtnerin geworden?
Meinen Apfelbaum hab ich radikal zugeschnitten, das war ein hartes Stück Arbeit, hat bestimmt eine Stunde gedauert. Das Erdbeerbeet ist vom Laub befreit und die ganze Mauer entlang hab ich auch alles an alten Blättern entfernt, und überall gucken Spitzen von Blumen raus. Ich bin so gespannt, was da wieder alles zum Vorschein kommt!

Bevor ich fliege, muss alles noch in Ordnung gebracht werden, denn in der Zeit, in der ich weg bin, wird das regelrecht explodieren. Wenn ich wieder komme, ist Sommer. Mir ist das heute eigentlich erst so richtig klar geworden, dass dieser Sommer der genialste überhaupt wird, seit ich hier draussen wohne, denn ich bin ja zu Hause! Da kann ich den Garten so richtig auskosten, zum ersten und wohl auch letzten Mal.

Die Katze hat sich auch ausgetobt, der gefällt das ungemein, wenn ich mit ihr draussen bin.

Grad war ich noch bei den Nachbarn, Bier holen, und etwas ratschen und die Margit hat gemeint, ich könnte bei ihr gleich weitermachen. Das ist überhaupt die Idee, bei denen und auch bei der Bärbel mal ein bisschen in deren Gärten rumzustöbern, da kann man sicher ein paar Pflänzchen tauschen. Doch, das wird bestimmt ein Supersommer!

Ich hab einen neuen Ohrwurm entdeckt, das Lied ist einfach klasse!  „Gute Laune Musik“,  so richtig schön zum Rumhopsen! Enjoy!

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