Ich glaube, morgen früh muss ich erst mal meine Küche aufräumen und putzen. Ich bin seit Freitag am rumpantschen und experimentieren. Zwei neue Gewürzmischungen hab ich hergestellt und ein indisches Blumenkohlgericht ausprobiert.
Dann hab ich den ersten Versuch gestartet, Naan-Brot selbst zu backen. Das Ergebnis war zwar nicht so ganz das, was ich mir erhofft hatte, aber zumindest weiss ich jetzt, wie man zu frischen Sonntagsbrötchen kommt. Die Konsistenz war genau die von aussen knusprigen und innen ganz flauschigen Brötchen. Nach der elenden Schneeschipperei – heute Nacht hat es 10 cm hoch geschneit – war das ein wunderbares Frühstück. Feiner Earl Grey Tee und ofenfrische, noch warme Honigbrötchen, was will man mehr?
Dann habe ich noch den Rest meines Grillhähnchens vom Donnerstag verarbeitet in ein überaus geniales Balti-Gericht. Mampf! Alle Rezepte hab ich natürlich im Papadam veröffentlicht.
Und nebenbei schreibe ich grad an einer Übersetzung eines Tourguides für Penang, die Broschüre (englisch) hab ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht, und habe beschlossen, nun auch mal das Travellodge etwas aufzumotzen. Die Blogs wachsen und gedeihen.
Ich bin also ganz gut beschäftigt. Mein Gott, was würden wir heutzutage eigentlich ohne Internet machen?
Und der Süssen gehts auch gut, wie man sieht. Die darf auch immer probieren, wenn ich koche. Vom Hühnchen hat sie sonderbarerweise nicht viel gehalten, von der Sahne aber um so mehr.
