Grrrr!!! Ich habe einige meiner Neuzugänge im Garten praktisch verloren. Beziehnugsweise ich habe (fast) verloren gegen eine massive Invasion von Nacktschnecken.
Besonders lecker schmecken offensichtlich Basilikum und Majoran, was meine Biogarten-Bibel bestätigt. Sie machen aber auch nicht halt vor Petersilie, Maggikraut, Rhabarber und sonstigen zarten Blättchen. Wer allerdings meine rote Johannisbeere auf dem Gewissen hat, weiss ich noch nicht so genau. Das sieht mir jedoch eher nach Raupenfrass aus, als nach Arion, Derocereas und Konsorten.
Nachdem ich also vorgestern und gestern jeweils ungefähr 25 Exemplare der Nackerten aus dem Kräuterbeet geklaubt habe, haben sich heute morgen nur etwa 5 eingefunden, aber von den Blättern meiner Pflänzchen sind auch nicht mehr sehr viele intakt.
Und nun? Die grausigen Methoden der Schneckenbekämpfung scheiden aus. Also mit Schneckenkorn vergiften, mit Salz verätzen, in Bier ertränken, mit dem Messer zerhäckseln und was da noch so in diversen Büchern empfohlen wird. Nein, sowas tun wir nicht. Wir sammeln und setzen auf der Wiese aus. Und wir überlegen uns eine wirksame Barriere, die sich nicht übersteigen lässt, bis die Pflanzen kräftiger sind. Ich hab da schon so ne Idee, das muss ich heute abend mal testen. So eine Art Plastikzaun.
Bei den Öschis hab ich übrigens ne interessante Seite zum Thema gefunden:
www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/landwirtschaft/pflanzenschutz/schnecken/