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Was macht man mit matschigen Bananen? Solchen, die von aussen schon so richtig braun sind, innen aber noch gelb? Kuchen backen. Da mir irgendwie das Rezept für den indonesischen Blubberkuchen abthanden gekommen ist, hab ich ein Muffin-Rezept ausprobiert. Meine Arbeitskollegen müssen ja dann immer als Versuchskaninchen bzw. Geschmackstester herhalten, und haben die Muffins mehrheitlich (7:3) für lecker empfunden. Hier also das Rezept:

Bananen-Walnuss-Muffins

120 g Butter (geschmolzen)
100 g Zucker
3 sehr reife Bananen
2 Eier
220 g Mehl
50 g gehackte Walnüsse
12 Walnuss-Hälften zum Verzieren
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
evtl. 1 El Milch

Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Backpulver, dem Natron und den Nüssen mischen.
In einer anderen Schüssel die Bananen mit dem Zucker zerdrücken, die geschmolzene, lauwarme Butter unterrühren, die Eier in einer Tasse verrühren, zugeben und alles gut mischen. Diesen flüssigen Teig nun nach und nach zu der Mehlmischung geben und mit einer Gabel zu einem Teig verrühren. Wird der Teig zu fest, etwas Milch zugeben. 

2 Formen für jeweils 6 mittelgroße Muffins mit Papierförmchen auslegen und jeweils 2 EL von dem Teig hineingeben. Die Förmchen sollen nur zu 2/3 gefüllt sein. Jedes Muffin mit einer Walnuss-Hälfte verzieren. 

Die Muffins im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten backen (Umluft 150°, Ober- und Unterhitze 175°) bis sie gleichmäßig leicht gebräunt sind. Im Ofen auskühlen lassen.

Man könnte mit einiger Berechtigung fragen: Was macht eigentlich der Garten ??? Nachdem Land.Leben.Lust langsam aber sicher zu einem indischen Kochkurs mutiert…

Ok. ich gebe es zu. Ungern, aber ich gestehe: Alles verdorrt, gefressen oder ersoffen. Es ist ein einziges Trauerspiel in diesem Jahr. Erst zu warm, dann zu kalt, dann zu trocken, dann zu nass, und weiter so in beliebiger Kombination. Schnecken und Ameisen und Käfer im Übermaß, da hilft auch kein Spüli, kein Kaffeesatz und kein Mc Igel mehr. Mein Bio-Garten ist so ziehmlich am Ende für heuer, es kann von mir aus Herbst werden. Vielleicht bekomme ich wenigstens noch ein paar Walnüsse ab. Es gab kaum Beeren, und wenn, dann verhutzelt oder angefressen. Die Äpfel fallen auch schon wieder alle runter. Wenn die nur nicht wieder alle wurmig sind.

Apropos wurmig, naja die Katze… ich geh mal lieber nicht ins Detail aber morgen mit ihr zum Tierarzt.

So weit so schlecht.

Was bleibt einem da noch als Trost ausser der genialen indischen Küche?

Papadams

Ein Papadam, Papad oder Papar (devanagari: पापड, pāpaḍ) ist ein dünner frittierter Teig-Fladen. Man könnte sie auch als Chips bezeichnen. Papadams sind sehr knusprig und werden in der indischen Küche als Beilage zu Currys oder als Snack angeboten. Ich liebe sie!

Der Teig wird aus Linsenmehl oder einer Mischung aus Linsenmehl und Reismehl hergestellt. Es gibt auch Variationen aus Kichererbsenmehl. Pfeffer, Chili, Kreuzkümmel, Knoblauch oder auch andere Gewürze und Kräuter geben den Papadams die pikante Würze.

Die Fladen kann man auch als abgepackte Rohlinge kaufen und dann selber frittieren. In meinem letzten Paket aus Malaysia waren solche dabei - es gibt sie aber auch in einem hiesigen Asialaden, der von Indern betrieben wird - und ich dachte, es wäre nun langsam an der Zeit, das endlich einmal auszuprobieren.

Was soll ich sagen, es hat wunderbar geklappt, das Ergebnis ist nahezu perfekt!

Zum Frittieren nehme ich grundsätzlich einen Topf in der passenden Größe, je kleiner je lieber, denn dann braucht man viel weniger Öl als in einer Fritteuse. Das funktioniert allerdings nur auf einem Gasherd, weil man hier die Hitzezufuhr bzw. die Flamme absolut fein regulieren kann.
Das Öl sollte geschmacksneutral sein, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl. Erhitzen, bis sich an einem hineingehaltenen Holzstil Luftblasen bilden.

Jeweils nur einen Rohling ins Öl geben. Hat dieses die richtige Temperatur, explodieren die Dinger regelrecht, dh. sie dehen sich schlagartig zu doppelter Größe aus. Die Ränder mit dem Kochlöffel etwas unter das Öl drücken, dann werden sie schön flach.
Die Papadams sollen nur leicht bräunen, das dauert vielleicht 30 Sekunden. Mit einer Grillzange aus dem Öl nehmen, abschütteln und auf Küchenpapier ablegen, um möglichst viel Fett abzusaugen.

Ich fand es geradezu verblüffend, wie gut das funktioniert und vor allem, wie gut die schmecken!
Auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen!

Teig-Rohlinge Frittieren Abtropfen

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